Vom 22.03. bis zum 26.03. wurde der Lateinunterricht für 19 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 10, Q1 und Q2 lebendig: Gemeinsam mit Frau Ammann und Frau Rimkus ging es auf Kursfahrt nach Rom – direkt ins Herz der Antike.
Schon am ersten Tag zeigte sich, was das Fach Latein so besonders macht. Beim Spaziergang durch das historische Stadtzentrum – vorbei am Trevi-Brunnen, der Spanischen Treppe, dem Pantheon, der Piazza Navona und bis hin zum Vatikan – wurden viele der im Unterricht behandelten Orte plötzlich real. Besonders beeindruckend waren dabei die Größe und Architektur der Bauwerke.
Ein Highlight war der Besuch des Kolosseums und des Forum Romanum. Der Weg führte zwischen Tempelruinen, durch Triumphbögen und über antike Straßen und bot viele eindrucksvolle Einblicke in das Leben im alten Rom.
Auch moderne Elemente fanden ihren Platz im Programm: Am Circus Maximus bestand die Möglichkeit, mithilfe von VR-Technologie in die Welt der römischen Wagenrennen einzutauchen.
Neben den gemeinsamen Programmpunkten blieb immer wieder Zeit, die Stadt selbst zu erkunden – ob beim Schlendern durch die Altstadt, beim Entdecken des Viertels Trastevere oder beim gemeinsamen Abendessen. Den stimmungsvollen Abschluss bildete ein Sonnenuntergang im Orangengarten auf dem Aventin mit Blick über die Dächer Roms.
Natürlich gehörte auch das italienische Lebensgefühl dazu: Pizza, Gelato und andere Spezialitäten wurden ausgiebig genossen – und durch die vielen Wege zu Fuß gleich wieder „ausgeglichen“. So kam neben Kultur und Geschichte auch die Bewegung nicht zu kurz.
Auch kleinere Alltagsaspekte machten die Reise zu einer echten Erfahrung: das eher „funktionale“ Hostel, viele gelaufene Kilometer und der Umgang mit typischen „Touristenfallen“ – all das gehört zu einer solchen Fahrt dazu und bleibt in Erinnerung.
Besonders war diese Reise auch deshalb, weil sie die erste Romfahrt unserer Schule und gleichzeitig jahrgangsübergreifend organisiert war – mit einer tollen Gruppendynamik und vielen gemeinsamen Erlebnissen.
Diese Fahrt hat eindrucksvoll gezeigt, dass Latein weit mehr ist als eine „alte Sprache“. Es ist ein Schlüssel zur europäischen Kultur – und eröffnet die Möglichkeit, Geschichte nicht nur zu lernen, sondern selbst zu erleben. Und eines steht fest: Beim nächsten Mal sind bequeme Schuhe definitiv von Vorteil.




